Feb 10 2018

Prunksitzung 2018

Do drüwa von Weschbach, do komm ich her,

ich soll Euch sagen, mir gfällt es dort mehr!

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Feb 19 2017

Prunksitzung 2017 – Bildergalerie

Alter, hier gehts zur Bildergalerie 2017. Guckscht Du?

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Jan 28 2017

Narrenkappenstellen 2017

Am Samstag, den 28.01.2017 traf sich das närrische Volk im Feuerwehrhaus zum Narrenkappenstellen.

Nachdem sich alle bei Glühwein und heißen Roten gestärkt hatten, lauschte man bei geöffneter Schranke und Minusgraden dem harmonischen Duett aus Bürgermeister-Ehrensenator Karl Heinz Burgey und Elferratspräsident Bernd Bechtold.

So friedlich ging es zwischen den beiden selten zu. Das lag wohl daran, dass die Gemeinde die Wünsche und Tipps des Elferrates in letzter Zeit gut berücksichtigt hatte.

Lediglich bei den Einsparungen der Heizkosten wurde gestichelt.

Der Bürgermeister lobte fast unaufgefordert den Elferrat und bestätigte, dass die guten Ratschläge des Elferrates immer ausführlich gelesen und dann abgeheftet werden. Da ihm die Meinung der Kreizkepf natürlich sehr wichtig ist, freute er sich, dass die Gemeinde „net nix, aber zumindest nix falsch macht.“  Es geht also aufwärts im Leben der Gemeinde.

In alter Manier wurde die Narrenkappe enthüllt und die närrische Gesellschaft zog sich wieder zum gemütlichen Ausklang ins warme Feuerwehrhaus zurück –  leider ohne Live-Musik der 4 Clowns, die sich währenddessen mit der TSV Ski-Freizeit im Schnee tummelten.

närrisches Volk

närrisches Volk

Dreigestirn

Dreigestirn

Ehrensenatoren

Ehrensenatoren

Melcher-Clan

Melcher-Clan

Enthüllung

Enthüllung

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Nov 13 2016

Ich glaub es geht schon wieder los!

Kampagneneröffnung 2017 am 11.11.

Wie im letzten Jahr eröffnete der Elferrat d’Kreizkepf die neue Kampagne am 11.11.2016 in der Weinstube des Weinguts Schäfer.

Präsident Bernd Bechtold begrüßte die Elferräte, Ehrensenatoren, Bürgermeister Burgey und zahlreiche Aktive sowie Sponsoren, die sich eingefunden hatten, um bei Wein, gutem Essen und Gesang die Kampagne einzuläuten.

Beim legendären Dreifach-B („Bernd-Bürgermeister-Battle“) wurden wieder einige aktuelle Geschehnisse aus der Gemeinde aufgearbeitet.

Die Themen gingen von der fehlenden Badischen Fahne in der Böhnlichhalle über ein Denkmal für den Bürgermeister auf dem neuen Rathausplatz, den Einkaufs-Shuttle von Wössingen nach Weingarten vorbei an Jöhlingen (denn da steigt ja keiner ein) bis zum geplanten Ärztehaus ohne Parkplatz.

Den Vorschlag von B.B., den Parkplatz für das Ärztehaus auf den Schulparkplatz zu verlegen und mit einer Seilbahn über den Kirchplatz zum Ärztehaus zu verbinden, da ja die Gemeinschaftsschule wegen zu später Bewerbung von Jöhlingen jetzt in Gondelsheim ist und das Schulgebäude in Jöhlingen frei wird, konterte der Bürgermeister mit dem Angebot, bei der Auswechslung der Straßenlampen, den Weg vom Weingut Schäfer bis zur Richard-Wagner Str. besonders gut zu beleuchten, um B.B. den Heimweg zu erleichtern.

Der Bürgermeister hatte viele Tipps für den Jung-Opa B.B. auf Lager und es wurde vereinbart, dass der Elferrat bei der Einweihung des neuen Waldkindergartens den Kindern zeigen kann, wie der Spatenstich mit dem Schäufele geht. Der Waldkindergarten wäre essentiell, denn die Geburtenrate steigt ständig, weil in Jöhlingen nichts los ist.

Er hatte außerdem eine Buchempfehlung für B.B. „Lust und Frust: Zwischen Wirtschaftsingenieur und Präsident“ von Arnd Weidelich.

Der Elferrat darf sich auf 11 blaue Fahrräder zum Ausliefern bei fehlendem Supermarkt sowie einen rot-blauen Sitzungssaal im neuen Rathaus mit breitem Eingangsportal am 11.11. und am Schmudo freuen bzw. den Speyrer Hof ganz als Elferratsdomizil übernehmen.

Um die ganzen Themen detailliert besprechen zu können, wurden Termine für ein Brainstorming bei Wein vereinbart.

Als neue Elferrätinnen wurden die Aktiven Sophia Hofheinz und Tanja Volk gekürt und damit die Frauenquote, wie im letzten Jahr, erneut erhöht.

Als neuer Ehrensenator wurde Hartmut Trumpf ernannt.

Hans Weegmann, der wie gewohnt den Jahresorden gestaltete, erzählte bei der Enthüllung die Geschichte des Motives mit dem Weinbrunnen. Im Anschluss wurden die neuen Orden an die Ehrensenatoren und Elferräte verteilt:

z.B. an den, bis zur Unkenntlichkeit verkleideten, passiven Elferrat Uwe Marxen, an Hans-Dieter Mahler, der seinen Orden erhielt, obwohl er ohne seine Mütze aufzuhaben, fast übersehen worden wäre, bis hin zu Alex Mergl, bei dem es gar nicht so einfach war, den Orden über die Frisur drüber zukriegen.

Begleitet von den 3 Clowns wurde gesungen, geschunkelt und gelacht bis spät in die Nacht.

BILDER…coming soon…

 

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Feb 01 2016

Volle Halle, tolles Publikum, d‘ Kreizkepf feiern bis in die Nacht

Volle Halle, tolles Publikum, d‘ Kreizkepf feiern bis in die Nacht
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Pünktlich um 20.11 Uhr schallten die ersten Helau-Rufe durch die Jahnhalle, als der Elferrat mit Garde in die voll besetzte Halle einmarschierte.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Elferratspräsident Bernd Bechtold heizten die Loddler unter neuer musikalischer Leitung von Daniela Burgey mit einem kurzen und knackigen Lieder-Potpourri kräftig ein. Neue Loddler, viele Schlagzeuge und einige neue, ins Ohr gehende, Lieder sorgten für ein buntes Erlebnis auf der Bühne.  Der Ehrenkrug für 11-jährige Teilnahme an den Prunksitzungen  wurde der neuen Vorsitzenden Stefanie Jung überreicht.

Traditionell eröffnete das Faschingsballet Walzbachtal unter Leitung von Edith Gilpert und Tanja Volk die Sitzung mit einem fetzigen Gardetanz.
Für eine echte Überraschung  sorgte Manfred Hofheinz, der nach 6 Jahren Abstinenz zurückkehrte und die Bütt eröffnete. Gekonnt berichtete er von einem Weihnachtseinkauf mit Frau Gerda bei Real. Schon bei der Parkplatzsuche kam es zu ersten Problemen, die sich beim Kampf um den Einkaufswagen fortsetzen. Nach ausgiebiger Bierprobe platzte der Geduldsfaden an der zu langen Kassenschlange und Manne entschied sich, doch lieber wieder zum TSV in die Bütt zu kommen – dem Jöhlinger Publikum zur Freude.
Man kennt sie aus Kino, Fernsehen und Werbung. Die TSV Tanzgruppe unter der Leitung von Natalie und Marion Reichert brachte die Minions aus dem Kino auf die Bühne.  Die kleinen gelben Gestalten hüpften u.a. zu „Happy“ und „Animals“ über die Bühne und verzauberten das Publikum.
Ein erstes Highlight lieferten die Sitzungspräsidenten Reiner Hofheinz und Thorsten Braun. Als „Bayrak“ und „Orhan“ philosophierten sie über die deutsche Sprache. Dass diese eindeutig zweideutig ist, wurde am Beispiel von Zahnarzt Deuscher klar, dessen neu gemachte Zähne „sehr schön ausgefallen sind“.  Wer, Wessen, Wen, Wem,  die Fälle sind jedem ein Begriff. Aber dass der Dativ dem Genitiv sein Tod ist (Genitiv ins Wasser, weil dativ ist), war vorher nicht jedem klar. Man könnte noch viele Pointen aus diesem grandiosen Stammtisch-Treffen  zum Besten geben, das kein Grammatikthema ausließ. Artikel, Tätigkeitswörter, Eigenschaftswörter und vieles mehr wurden genussvoll ausgeschlachtet. Wie macht man aus einem Aussagesatz einen Fragesatz. Ganz einfach:„Ich hab‘ Dönerbude, weisch du?“

Um das Hofheinz-Trio zu komplettieren folgte gleich im Anschluss Sophia Hofheinz als „Freche Göre“. Sie hielt wie immer übers ganze Jahr die Ohren offen und brachte  Klatsch und Tratsch aus dem Dorf in die Bütt. Ein paar stimmungsvolle Lieder durften in ihrem Auftritt natürlich auch nicht fehlen.  Als Multitalent begleitete sie sich selber mit Gitarre und Piano. Bekannte Hits wie z.B. „Sexbomb“, „SOS“ und „Matthilda“ versah sie mit pfiffigen neuen Texten. Und so manch Einer hatte auch am nächsten Tag den Ohrwurm „Ciao Mama, Servus Oma, ich sauf mich heut ins Koma“ noch im Kopf.

Das Faschingsballett  zeigte zu der Musik von „Footloose“, dass ein Line-Dance ganz schön peppig sein kann. In Country-Boots und Karo-Hemden, brachten sie das Publikum zum Klatschen.
Im Anschluss berichtete Timo Braun von einem Männer-Ausflug nach St.Pauli, bei dem so einiges anders lief, als geplant.  Reiseetappen waren der Christopher Street Day, bei dem „alle fort gehen, die sonst nicht dürfen“,  die Reeperbahn und die Herbertstraße mit besonderen Begegnungen bis zum Seniorenbordell, „wo es nicht so steif zugeht.“
Der Musikantenstadl brachte wieder Live-Musik auf die Bühne: Florian Silbereisen trat das Erbe von Karl Moick an und war damit endlich da, wo er immer hin wollte. Er wurde unterstützt durch seine Saalkapelle Elferrat and friends.  Auf der Gästeliste standen Costa Cordalis, der König des Dschungels mit „Anita“, DJ Ötzi, der – selber verhindert – von Florian Silbereisen vertreten wurde mit „Sweet Caroline“, Beatrice Egli als Vertretung von Florians Holder „Helene“, die mit Tatort Kommissar „tschillt“ und Voxxclub mit „Rock mi“. Als Zugabe sorgte Roland Kaiser mit „Joanna“ noch einmal für einen grandiosen Abschluss.

Nach einer Schunkelrunde trafen Alex Mergl und Dennis Schmiglewsky als Kunigunde und Fridlinde als verspätete Prunksitzungsbesucher auf der Bühne ein. Vom Programm bekamen sie nicht viel mit: Sie tratschten anstatt auf das Programm zu achten. Das Gespräch streifte die Themen Älterwerden, Schmerzen, Krankenhausbesuche, Steuerprobleme, Schnapsbrennen, den 2. Frühling, 50 shades of grey, Hakle feucht, das Guinnessbuch der Rekorde, Halloween, die Sternsinger, das Haus am Gängle, und vieles mehr. … und wenn sie nicht gestorben sind, so tratschen sie noch heute.

Im 2. Tanz der TSV Tanzgruppe ging es um eine Love-Story, die vom Kennenlernen bis zur Hochzeit stimmungsvoll und mit tollen wechselnden Kostümen dargestellt wurde. Am Ende regnete es rote Herzchen für das Brautpaar.

Für Standing Ovations sorgten die TSV Volleyballer, die sich dieses Jahr mit dem Thema Gravitation beschäftigt hatten. Wie im letzten Jahr brachten sie ihr Schwarzlicht mit und brachten die Gäste mit einer bunten und mitreißenden Akrobatik-Performence zum Staunen. Schwerelos schwebten sie mit vielen aufwändigen Accessoires  wie Bällen, Fischen und Skateboards durch die Lüfte, wurden vom Hai gefressen und vom Flamingo des letzten Jahres wieder gerettet. Zum Abschluss regnete es Schmetterlinge, bevor es wieder hell im Saal wurde.

Auf die Volleyballer folgten die TSV Handballer mit „totalem Blödsinn“ moderiert von Reiner Calmund. Live, mit Playback und vielen wechselnden und phantasievollen Kostümen nahmen sie das Publikum mit auf eine Reise in die Welt der 80-er Jahre.
Hits wie „Der Nippel“, „Hello again“oder „Chiquitita“ durften dabei natürlich nicht fehlen.

Vor dem großen Finale entführte uns das Faschingsballett  nach Las Vegas. In ihrem Tanz zu u.a. „Pokerface“, „Hangover“ und „Viva Las Vegas“ zeigten sie einen spielerischen Abend  im Casino. Besonders zur Geltung kam Ihre tänzerische Interprätation eines Roulettes.

Ein langes aber kurzweiliges Programm endete mit dem Finale, bei dem sich alle Aktiven noch einmal auf der Bühne versammelten, um dann gemeinsam mit dem Elferrat den Ausmarsch anzutreten. Nach der After-Show der Akteure im Restaurant der Jahnhalle  konnte zu der Musik von „Hollywood“ oder in der Bar getanzt und bis zum Morgengrauen gefeiert werden.
Damit sind zwei erneut gelungene Prunksitzungen zu Ende und man freut sich breits auf das nächste Jahr – jedoch nicht ohne uns bei unseren Helfern zu bedanken, vor allem bei den alten Germanen, die uns wie gewohnt beim Auf- und Abbau in der Jahnhalle unterstützten und den Bühnenhelfern, die dafür sorgten, dass bei jedem Auftritt die richtigen Accessoires auf der Bühne waren.
Wir freuen uns auf 2017, wenn es wieder heißt:
Mit Allaaf und Helau, Narretei beim T-S-V“

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Jan 16 2016

Narrenkappenstellen 2016

Die närrischen Aktiven, Elferräte, Präsidenten und Politikprominenz enthüllten in lockerer Manier die Narrenkappe zur Kampagne 2016 vor dem Feuerwehrhaus in Jöhlingen. In gewohnt pfiffigen Reden von Elferratspräsident Bernd Bechtold und Bürgermeister Burgey wurden dann noch weitere Enthüllungen gemacht. So freut sich der Elferrat dass mit den geplanten romantischen Waldliegen in Walzbachtal die 10.000-Einwohnermarke bald geschafft werden kann, dass aber der Vorschlag zur Einführung einer „Hirnsteuer“ zumindest im Moment wieder vom Tisch ist.  Bürgermeister Burgey erfreute sich über die Kreativität der Walzbachtaler Bürger die Einnahmen der Gemeinde zu steigern, so erreichen ihn häufiger die Vorschläge zur Einführung von Vergnügungssteuern, Ballsteuern oder Tennisschlägersteuern, solche guten Vorschläge seien vom Elferrat noch nicht gekommen. Nach der musikalischen Untermalung durch die vier Clowns und den Dankesworten an die Organisatoren des Events zog sich die närrische Gesellschaft wieder ins warme Feuerwehrhaus zurück zum gemütlichen Ausklang.

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Jan 02 2016

Prunksitzung 2016

Kartenvorbestellunghomepage

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Nov 12 2015

Orden 2016 – Badischer Hof mit Walzbachbrücke

orden-2016

Badischer Hof Jöhlingen mit Walzbachbrücke um 1890

Der Badische Hof in Jöhlingen wurde in den Jahren nach 1800 erbaut und war ein Übernachtungsgasthaus an einer überregionalen Durchgangsstraße. Er wurde um ca. 1833 von Josef Specht gekauft und führte zunächst den Namen „ Gasthaus zur Post“ erst später „Gasthaus zum Badischen Hof“.

Im Register der königlich Bayerischen und fürstlich Thurn- und Taxischen Poststellen ist er um 1844 beschrieben und als eine Relaisstation mit Pferdekopf ausgewiesen. Relaisstationen waren Umspannstationen für Kutschpferde. In den Stallungen von Josef Specht standen bis zu 6 Umspannpferde.

Um 1855 wurde er zum ersten Jöhlinger „Posthalter“ ernannt , der für die Beförderung von Briefpost und großen Poststücken zuständig war.

Josef Specht beteiligte sich 1849 an den „Aufständen bzw. Revolutionwirren“ gegen den Badischen Großherzog. Nach deren Niederschlagung wurde er mit anderen verhaftet aber nur geringfügig bestraft. Seinen Übernamen „Hobbele“ erhielt er wahrscheinlich wegen seiner schlechten „hobbeligen“ Reitkünste im Pferdesattel.

„Hobbele“ als Übername behielten übrigens alle männlichen Nachfahren der Familie Specht. Seine Nachfolger in der Familie führten das Gasthaus bis 1981 weiter und der Name „Posthalter“ begleitete sie, obwohl die Post längst in anderen Händen war. Der Badische Hof hatte im Obergeschoss einen großen Saal, der für viele Veranstaltungen der Jöhlinger Vereine und für Tanz-und Fastnachtsbälle genutzt wurde.

Die Brücke beim Badischen Hof wurde um 1805 erbaut. Sie war eine aus Sandstein gemauerte Gewölbebrücke, ähnlich der „Kreuzbrücke“ beim Gasthaus zum Lamm oder der Marktbrücke in Weingarten. Sie wurde bei bei der Verdohlung Walzbachs nach 1968 abgerissen.

Auf dem Platz vor dem Badischen Hof stand bis zur Bachverdohlung das Wendelinuskreuz (heute auf dem Kirchplatz) und ein Brunnen,  der von Wasser des Mönchsbrunnens (Storchenhäusle) gespeist wurde.

Gestaltung Hans Weegmann, Fertigung Orden Bley Bonn. Gesponsert und finanziert durch Gisela und Bernd Bechtold

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Nov 12 2015

Eröffnung der Kampagne am 11.11.

Der vom Speyerer Hof Keller verbannte Elferrat fand am 11.11. Zuflucht in einer Schäferhütte am Stadtrand von Jöhlingen zur Eröffnung der Kampagne 2016.  In der vollbesetzten Weinstube konnte Präsident Bernd Bechtold unterstützt von seinen beiden Sitzungspräsidenten Rainer Hofheinz und Thorsten Braun zahlreiche Aktive, die Elferräte und Ehrensenatoren und Bürgermeister Burgey mit Gattin begrüßen.  Ein herzliches Dankeschön galt der Familie Schäfer und auch die anderen anwesenden Vertreter der Sponsoren des Jöhlinger Elferrats. Nach dem gekonnten Schlagabtausch zwischen Präsident und Bürgermeister bei dem das „preisgekrönte Rathaus“ und die „Gemeinschaftsschule“ wie im wirklichen Leben stark zu kurz kamen, wurde der Orden 2016 mit der Darstellung des badischen Hofs enthüllt. Der Orden wurde in guter Tradition von Hans Weegmann gestaltet und von Gesine Bechtold gestiftet. Thorsten Braun erwähnte die Geschichte des Gebäudes und den Ursprung des Namens Hobbele. Mit Heike Suthaus und Natalie Reichert konnte der Elferrat seine Frauenquote deutlich steigern und auch dem demographischen Wandel entgegenwirken. In gewohnt herzlicher Manier wurde den Elferrätinnen und -räten der Orden  und Frau Burgey ein Blumenstrauß überreicht. Für Hochstimmung sorgten unsere Überraschungsgäste die ihre Musikprobe in die gemütliche Schäferhütte verlegten und  schon mal das „Auf und Nieder“ der närrischen Gemeinde üben ließen.

 

 

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Feb 15 2015

Orden 2015 „Glockentürmchen“ Oberdorf Jöhlingen

orden 2015 net

„Glockentürmchen“ Oberdorf Jöhlingen

Auf dem historischen Haus Jöhlinger Straße 38 beim Hirtenbrunnen im Jöhlinger Oberdorf ist seit Oktober 2012 wieder ein Glockentürmchen installiert.

Bei Renovierungsarbeiten in den 50-iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das alte marode historische Glockentürmchen abgebaut und nicht mehr erneuert. Das sogenannte „Martinsglöckchen“ fand einen neuen Platz im Turm unserer Sankt Martinskirche als „Taufglöckchen“. Das ca. ein Zentner schwere Glöckchen wurde 1733 von Johann Jakob Speck gegossen mit der Inschrift: „Dem hohen Domkapitel Speyer gewidmet, Gemeinde zu Jöhlingen, Johann Jakob Speck, 1733, in Bruchsal“.

Jöhlingen war im 15. Und 16. Jahrhundert ein bedeutender Verwaltungsort im Domkapitel Speyer. Im befestigten Amtshof mit Kirche (beim heutigen Schulzentrum) war der Sitz der Herrschaft (Amtsvogt). Auch Jöhlingen war mit einer Wehrmauer mit drei Haupttoren umgeben. Beim heutigen Hirtenbrunnen war das „Wössinger Tor“ auf dem das Vorgängerglöckchen hing und bei Feuer-und Kriegsgefahr geläutet wurde.

Als im 18. Jhdt. die Wehrmauer zerfiel und abgebaut wurde , ist das Glöckchen wahrscheinlich auf das Bauernhaus mit dem Glockentürmchen gekommen. In Grundbucheinträgen des Hauses von 1833 ist zu lesen, dass das Läuten des Glöckchens eine wichtige Angelegenheit des Hauseigentümers war. Zum Beispiel musste zur Polizeistunde, für das Aufgebot, zu Frohnden, zum Morgen- und Abendgebet, zur Einladung der Gemeinde zur Kirche und ins Rathaus und zu Leichenbegräbnissen geläutet werden.

Im 2.Weltkrieg wurde das Glöckle der Einschmelzung für Waffen zugeführt, blieb aber verschont und wurde danach auf einem Glockenfriedhof in Hamburg entdeckt und nach Jöhlingen heimgeholt.

Die neuen Eigentümer des alten Hauses Frau Silvia Maus und Herr Achim Morawietz wollten an die alte Tradition anknüpfen und das Glockentürmchen wieder auf dem Dach anbringen lassen. Im September 2012 wurde ein ähnlicher Nachbau auf dem Dach installiert und mit einer kleinen Feierstunde eingeweiht.

Hans Weegmann               (Quelle für die Erläuterungen Ortshistoriker Jürgen Protz)

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